Trainingsweekend der Aktivriege Oberrüti in Entlebuch
Das diesjährige Trainingsweekend vom 12.-13. April verbrachten wir wieder im schönen Entlebuch. Dieses Jahr konnten wir es ein wenig gemütlicher nehmen und fuhren gegen Mittag los. Nachdem wir letztes Jahr, wegen des Eidgenössischen Turnfestes, zusätzlich noch eine Kleinfeldgymnastik eingeübt hatten und für drei Disziplinen trainieren mussten, konzentrieren wir uns nun wieder auf zwei: Gymnastik Bühne und Stufenbarren.
Jedoch gab es auch dieses Jahr wieder eine ganze Menge zu tun. Das neue Gymnastikprogramm von Corinne und Claudia sollte diesmal von den bisherigen abweichen und etwas Neues darstellen. Es entstand ein sowohl turnerisches als auch ausdruckstechnisches hoch anspruchsvolles Programm. Um dies auch gut darzustellen müssen alle aus sich herauskommen und die gewünschte Mimik lernen umzusetzen. Beim Weekend bestand das Ziel darin, eine klare Leistungssteigerung zu den bisherigen Trainings in Oberrüti zu erkennen. Die Gymnastik war bereits bis zum Schluss einstudiert und erlernt; nun galt es gute Durchgänge zu turnen. Um dies zu erreichen wurde etappenweise geturnt, verbessert und aufeinander abgestimmt. Nach zwei langen und intensiven Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag, konnten wir zum Schluss zwei sehr gute Durchgänge zeigen, womit auch die Leiterinnen zufrieden waren. Die Trainingsziele wurden erreicht; nun wollen wir uns in den folgenden Wochen weiter steigern, damit wir schon bald wettkampfbereit sind.
Im Stufenbarren starten wir wieder mit demselben Programm wie letztes Jahr. Wir wollten baldmöglichst wieder auf dem Stand der letzten Saison sein, damit das anspruchsvolle Programm dieses Jahr besser vorgeführt werden kann. Dazu musste am Wochenende allerdings streng trainiert werden und wir erhielten die Gelegenheit, einzelne Teile zu üben und zu verbessern. Wie bei der Gymnastik gingen wir das Programm von Schluss bis Anfang etappenweise durch und versuchten Unklarheiten zu bereinigen, um eine bessere Synchronität und Harmonie zu erzielen. Auch hier konnten wir am Sonntag zufriedenstellende und klar bessere Durchgänge als bisher turnen.
Natürlich kam neben dem intensiven Training das gemütliche Beisammensein auch nicht zu kurz. Nachdem sich ende Training am Samstag einige noch eine gegenseitige Massage gönnten, zogen wir gemeinsam ins Restaurant Drei Könige, wo wir ein feines Abendessen genossen. Zum Schluss gab es eine kleine Aufgabe: Wir hatten noch keinen geeigneten Titel für die neue Gymnastik und so wurde von jedem ein Vorschlag eingeholt und der originellste zum Sieger gekürt, mit einem Coupe als Belohnung für den kreativen Schöpfer. „berauschend Anders“ – so lautet der mehrdeutige Titel. Nachdem alle ihr Dessert genossen, oder auch nicht – der Rhabarberschaum mit Zwiebel-Kühlschrank-Geschmack lässt grüssen – begaben wir uns erschöpft in die Unterkunft, wo manche aus knarrenden, quietschenden oder plaudernden Gründen nicht ganz so viel Schlaf fanden wie andere.
Wir können auf ein gutes und erfolgreiches Trainingsweekend zurückblicken und hoffen uns in beiden Disziplinen noch zu steigern, damit wir am Freiämtercup am 30. Mai zuversichtlich in die neue Wettkampfsaison starten können.


